Was unsere Presbyterinnen und Presbyter über ihr Ehrenamt sagen

Eine Presbyterin: „Seit November 2008 gehöre ich dem Presbyterium unserer Kirchengemeinde an. Die Arbeit ist sehr vielfältig.

 

Unter anderem organisiere ich mit dem Diakonieausschuss die gemeinsamen Geburtstagsfeiern, leite den Frauentreff in Brebach und habe einige Gottesdienste mit vorbereitet und gestaltet, wobei der diesjährige Radiogottesdienst an Ostern für mich ein persönliches Highlight war.

 

Die vielen unterschiedlichen Menschen mit denen man zusammentrifft, die persönlichen Kontakte die daraus entstanden sind, motivieren mich immer wieder aufs Neue weiterhin in und für die Kirchengemeinde zu arbeiten.“

 

Eine andere Presbyterin: „Seit 2016 bin ich Presbyterin. Zusagen konnte ich nur, weil ich in dem Jahr - nach 45 Jahren als Krankenschwester auf dem Winterberg - in Rente ging. Denn mit einem 3-Schichten-Dienst im Beruf lässt sich das Amt fast nicht vereinbaren.

 

Ich habe meine Zusage noch keine Sekunde bereut. Mir war vorher gar nicht bewusst, wie verantwortungsvoll dieses Amt ist. Und das ist es wirklich, denn in den Händen des Presbyteriums liegt mehr oder weniger das Wohlergehen der Gemeinde. Die gesamte Lebensvielfalt spiegelt sich in der Entscheidungsvielfalt wider. Alles und Jedes muss mit Ernst, Sachverstand und Verantwortung beraten und entschieden werden.

 

Auch wenn es mal kracht und der Ton laut wird - das ist wichtig und gehört dazu und ist auch nie von langer Dauer, denn wir lachen auch viel und sind ein ganz tolles TEAM, das sage ich mit vollster Überzeugung. Wir sind stolz auf unseren Teamgeist und darauf, was wir schon alles geschafft und erreicht haben.

 

Ich kann nur sagen, es ist ein tolles Ehrenamt, von dem ich mir früher gar nicht vorstellen konnte, dies auszuüben, und heute tue ich es mit ganz viel Freude und genieße unsere Gemeinschaft.

 

Wenn es Sie jetzt beim Lesen in den Fingern juckt, schieben Sie Bedenken und Ängste einfach beiseite und trauen Sie sich, uns ganz einfach anzusprechen. Denn im nächsten Jahr stehen wieder Presbyteriumswahlen an und dafür brauchen wir Zuwachs. Also TRAUEN Sie sich, Sie sind nicht allein, wir fangen Sie auf! Vielleicht bis dann!“

10.09.2019