Gestern, heute und morgen

Gedanken von Herbert Poppek

Diese Zeitangaben benutzen wir fast täglich wie selbstverständlich. Es ist auch der Titel eines mit Preisen ausgezeichneten Films von Vittorio de Sica 1963. Doch der soll hier nicht zum erdachten Gedankenspiel unserer Betrachtung gehören.

 

Die Idee dazu kam von Pastor Ulrich Pohl aus Bethel, der zu einem bestimmten Termin diesen Satz von Pfarrer Ernst Modersohn zuschickte: „Gott kennt dein Gestern, gib ihm dein Heute, er sorgt für dein Morgen."

 

Während wir Gott nur die Gegenwart anbieten sollen, weiß Gott um unsere Vergangenheit und ist um unsere Zukunft bedacht.

 

Diese Zeitenfolge ändert sich jedoch von Tag zu Tag, denn Heute wird morgen schon gestern sein. So wird die Gegenwart in der Zukunft zur Vergangenheit. Diese Gedankenspiele verwirren nur, also sollte man sich damit auch nicht aufhalten.

 

Lebe also jeden Tag heute und morgen kannst du ihn dann vergessen oder im Gedächtnis behalten.

 

Doch sollten wir schon manchmal daran denken, dass das Heute auch das letzte Heute sein kann.

 

Freue dich daher auf jeden neuen Tag, den du erlebst! Ein neuer Tag bringt immer ein neues Erleben. Achte darauf, dass du es nicht versäumst!

 

Adventszeit und Weinachten sollen Tage der Freude und des Friedens auf der Welt und in den Familien sein: Heute und morgen und jeden Tag.

Herbert POPPEK , Oktober 2019

 09.12.2019