NEUE ENTWICKLUNGEN

Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen in kirchlichen Leitungsgremien

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) hat bei ihrer Tagung im Januar 2021 beschlossen, dass einige Artikel der Kirchenordnung in Bezug auf die Zusammensetzung der Leitungsgremien in der EKiR geändert werden. Das betrifft die Kirchengemeinden und die Kreissynode des Kirchenkreises Saar.

 

Jedes Presbyterium wird aufgefordert, einen Menschen, der das 27. Lebensjahr noch nicht erreicht hat, für die Arbeit als Presbyter der Gemeinde zusätzlich zu benennen.

 

Unsere Suche war von schnellem Erfolg gekrönt. Celine Leismann wird ab sofort dem Presbyterium zusätzlich angehören. Eine 17-Jährige wird zunächst mit beratender Stimme, mit Vollendung des 18. Lebensjahr als Presbyterin mit allen Rechten und Pflichten dem Presbyterium zusätzlich angehören (aus Datenschutzgründen keine Veröffentlichung des Namens über das Internet. Nähere Informationen erhalten Sie über die Druckausgabe). Sie wird die Entwicklung der Kirchengemeinde in den kommenden Jahre auf ihre Weise mit bestimmen.

 

Für die Kreissynode sucht der Kreissynodalvorstand ebenfalls mindestens vier Vertreter der jüngeren Generation und bittet alle Gemeinden um Mitdenken und Mithilfe bei der Auswahl der 4 Personen, die das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet, die Voraussetzung zum Presbyteramt haben und von denen sie meinen, dass sie ein Gewinn für die Kreissynode des Kirchenkreises Saar-West sein könnten.

 

Diese Bitte geben wir gerne weiter. Vielleicht will sich jemand selbst vorschlagen oder weiß jemanden, der/die auf der kreiskirchlichen Ebene mitarbeiten möchte.

 

Das Ziel ist, mehr junge Menschen an Entscheidungen ihrer Kirchengemeinden und der Kirche zu beteiligen und so noch mehr die Bedürfnisse und Forderungen der jungen Generation zu berücksichtigen. Sie sind die Kirche der Zukunft.

13.06.2021