Gottesdienstimpuls zum 1. Sonntag nach Epiphanias (10. Januar 2021)


Gottesdienstimpuls
zum 1. Sonntag nach Epiphanias 2021

 


"Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.“ Röm 8,14

Paulus schreibt noch viel mehr. Philosophische Gedanken. Wir werden noch mehr davon hören. Und darüber nachdenken. Gerade zu Beginn eines neuen Jahres. Ein Gottesdienst, in dem man sich besondere Gedanken macht über das, was vergangen ist und das, was kommt.

Wir feiern diesen virtuellen Gottesdienst wie alle unsere Gottesdienste:

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.


Psalm  89, 2-5.27-30

Ich will immer singen von der Gnade Gottes und seine Treue will ich verkünden mit meinem Mund, immer wieder; denn ich sage: Auf ewig steht die Gnade fest; du gibst ihr sicheren Grund im Himmel.  

Und Gott sagt: »Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Auserwählten, ich habe David geschworen: Ich will dir und deinen Nachfahren festen Grund geben auf ewig und deinen Thron bauen für und für.«  

Er wird mich nennen: Er wird zu mir sagen: »Du bist mein Vater! Du bist mein Gott, mein Fels und meine Rettung!« Für immer will ich ihm meine Güte bewahren, und mein Bund mit ihm bleibt gewiss bestehen.

Ich will sein Königshaus auf Dauer erhalten und seinen Thron, solange der Himmel besteht.

♫  Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit.   Amen ♫


Schuldbekenntnis

Auf einer Tagung in der Schweiz musste ein Satz vollendet werden. Der Satz begann mit ein Worten: Kirche wird ...

Die besten Antworten wurden gedruckt:

Kirche wird …

- Wenn Stille spürbar wird.

- Wenn aus vielen kantigen Steinen ein Raum der Gemeinschaft entsteht.

- Wenn andere Kulturen nicht nur beim Essen geschätzt werden.

- Wenn ich nicht nur frage, wie geht es Dir, sondern es auch wissen will.

- Wenn auch die Starken schwach sein dürfen.

- Wenn man gemeinsam nicht einsam ist.

- Wenn jedes Kind dieser Erde unser Kind ist.

- Wenn wir nicht versäumen zu träumen.

Guter Gott,

und überall, wo Kirche so nicht wird. Überall, wo sie auch unseren eigenen Vorstellungen nicht entspricht. Überall, wo wir solchen Bildern von Kirche auch selbst nicht gerecht werden, da bist du da und erbarmst dich unser. Ja Gott, erbarme dich unser.


♫ Herre, Gott, erbarme dich, Christe erbarme dich, Herre Gott erbarme dich ♫

 


Gebet

Mit den Worten der letzten Jahre beten wir. Und es sind immer die gleichen Bitten:

Guter Gott,

am Ende eines langen Jahres, wenn wir zurückblicken. Dann mag uns nicht alles gefallen. Und manche Erfahrung und Erinnerung des vergangenen Jahres möchten wir gar nicht unbedingt wachhalten. Das wird uns dieses Mal besonders bewusst.

Zu Beginn eines neuen Jahres, wenn wir vorausschauen, wünschen wir, dass sich gute Erfahrungen wiederholen, dass sich neue hinzugesellen. Wir wissen heute schon, dass auch in diesem Jahr nicht alles so sein wird wie erwartet. Doch wir geben die Hoffnung nie auf, dass du dich uns zeigst, manchmal zuerst unbemerkt und vielleicht auch nur gespürt und erahnt. Manchmal ganz offensichtlich.
Und mit allen Menschen dieser Welt wünschen wir uns das so sehr: Dein Segen über uns möge uns alle beflügeln zu einem guten Miteinander. Und er ermutige uns dir zu folgen. Amen!!
 

LESUNG Matthäus 3, 13-17

Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe. Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir? Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt zu! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er’s ihm zu.

Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme aus dem Himmel sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.


Halleluja. Kundtun will ich den Ratschluss des Herrn. Er hat zu mir gesagt: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.“ Halleluja
 

♫  Halleluja ♫
 

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.


Lied 410  Christus, das Licht der Welt

1. Christus, das Licht der Welt. Welch ein Grund zur Freude! In unser Dunkel kam er als ein Bruder. Wer ihm begegnet, der sieht auch den Vater. Ehre sei Gott, dem Herrn!

2. Christus, das Heil der Welt. Welch ein Grund zur Freude! Weil er uns lieb hat, lieben wir einander. Er schenkt Gemeinschaft zwischen Gott und Menschen. Ehre sei Gott, dem Herrn!

3. Christus, der Herr der Welt. Welch ein Grund zur Freude! Von uns verraten, starb er ganz verlassen. Doch er vergab uns, und wir sind die Seinen. Ehre sei Gott, dem Herrn!

4. Gebt Gott die Ehre. Hier ist Grund zur Freude! Freut euch am Vater. Freuet euch am Sohne. Freut euch am Geiste: denn wir sind gerettet. Ehre sei Gott, dem Herrn!

(Text Sabine Leonhardt/Otmar Schulz 1972  Melodie Paris 1681)


Ein paar Gedanken zum 1. Sonntag nach Epiphanias

Paulus, uns allen bekannt als Verfasser frühester christlicher Zeugnisse. Mit Worten, die mich manchmal erstaunen, ein andermal auch ärgern, mich aber fast immer zum Innehalten und Nachdenken bringen.

Der Brief an die Römer fasst zusammen, was ihm besonders wichtig war. Dieser Brief ist in die Geschichte eingegangen. In die biblische zunächst und dann immer wieder in die jeweils aktuelle. Wie viele Menschen haben sich mit diesem Brief auseinandergesetzt. Luthers „Turmerlebnis“ wurde davon eingeleitet. Ein anderer ist durch die Beschäftigung mit diesem Brief vom Dorfpfarrer zum Professor aufgestiegen. Ja, ein wirklich bedeutendes Werk. Mit Sätzen wie diesen:

Brüder und Schwestern, weil Gott so viel Erbarmen mit euch gehabt hat, bitte und ermahne ich euch: Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verfügung! Bringt euch selbst Gott als lebendiges Opfer dar, ein Opfer, an dem er Freude hat. Das ist für euch der »vernunftgemäße« Gottesdienst.

Gewaltige Worte, die Paulus zu Papier bringt. Das gesamte Leben als Gottesdienst. Gottesdienst nicht nur sonntags, von 10 bis 11. Gottesdienst im Alltag, also von 0-24 Uhr, jeden Tag. Puh, das kann einen umhauen. Vor allem bei der Art unserer Gottesdienste. Viel zuhören, miteinander singen, gemeinsam beten, bekennen, Abendmahl. Schon schön. Aber das 24 Stunden lang. Tag für Tag. Nein, das kann nicht sein.

Es ist gleich klar, dass der weise Paulus von anderem Gottesdienst spricht. Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verfügung! Bringt euch selbst Gott als lebendiges Opfer dar, ein Opfer, an dem er Freude hat. Der Mensch selbst wird so zum Gottesdienst. Gelebter Gottesdienst also. Gelebt auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Und niemand möge sagen: Mein Gottesdienst ist aber der bessere! Nein, ganz im Gegenteil. Gelebter Gottesdienst bedeutet ganz individuell die eigenen Stärken einbringen. Nicht, um sich selbst hervorzutun, sondern gemeinsam mit anderen, die ebenfalls das einbringen, was sie besonders ausmacht. Was sie selbst dieser Gemeinschaft schenken.

Einfach scheint uns das nicht zu fallen. Ein Blick in die Welt zur Zeit. Dort, wo genau das Gegenteil von dem gelebt wird, was Paulus fordert. Da geht’s um Biegen und Brechen, um Durchsetzen der eigenen Interessen. America oder welches Land auch immer first. Politisch Handelnde, die jedes Demokratieverständnis aus den Augen verloren und ihrem Kopf verbannt haben. Die über Twitter und andere Medien bewusst lügen, um eigene Interessen durchzusetzen und mit Hasstiraden Gleichgesinnte zu rekrutieren. Demokratie ist genau das Gegenteil. Ist streiten, ja, aber immer so, dass man sein Gegenüber als Menschen nie aus den Augen verliert.  Demokratie ist Herrschaft des Volkes, das sich Regeln unterwirft, wie sie in den Menschenrechtskonventionen oder unserem Grundgesetz festgehalten sind. Die allermeisten Länder haben die Konventionen unterschrieben. Welche halten sich an die dort geforderten Menschenrechte?

So betrachtet erscheint es fast unmöglich, das einzuhalten, was Paulus von uns fordert. Weltpolitik ist ja auch immer Teil von uns allen. Wir sind die Welt und kein Mensch braucht mit dem Finger auf andere zu weisen.

Also doch nochmal Utopie pur, was aus dem christlichen  Kontext erwächst? Oder Bestätigung des alttestamentlichen Satzes. Von Gott, gerichtet an Noah. Nach der Sintflut. „Das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.“ So hat Gott zu Noah gesagt.

Das eine ist sicher: Paulus, als Kenner der heiligen Schriften, als jüdischer Schriftgelehrter. Paulus kannte genau diese Worte, die Gott an Noah richtete. Er kannte auch das übrige, was Gott zu ihm sagte: Euer Dichten und Trachten ist böse. Aber ich will euch hinfort nicht mehr zufügen, wie ich getan habe. Ich richte vielmehr mit euch einen Bund auf und mit euren Nachkommen und mit allem lebendigen Getier bei euch, an Vögeln, an Vieh und an allen Tieren auf Erden bei euch, von allem, was aus der Arche gegangen ist, was für Tiere es sind auf Erden. Und als Zeichen habt den Bogen am Himmel.

Paulus wusste ebenso, wie manche genau darauf, auf solche Sätze reagiert haben: „Ich kann eigentlich machen, was ich will. Gott erwartet von mir eh nichts anderes. Mein Dichten und Trachten ist böse von Jugend an. Am Ende wird er mir vergeben. Der Bund gilt auch mir. Fertig. Nach mir die Sintflut.“

Und genau dazu sagt Paulus: Nein. Das kann die Konsequenz aus solchen Sätzen nicht sein. Du Mensch trägst weiterhin Verantwortung. Du hast etwas zu tun. Dich zu bemühen. Dich in Beziehung zu setzen zu anderen. Wie ein Leib ist das. Der viele verschiedene Teile hat und doch ist jedes Teil auf die anderen Teile mit angewiesen und gibt dem Leib durch sein eigenes Tun etwas Besonderes. Leben in Beziehung. Das ist Gottesdienst im Alltag , der einiges von uns abfordert, weil wir immer wieder merken: jetzt komme ich an eine Grenze. Jetzt wird das sehr schwer für mich, diesen Gottesdienst im Alltag zu leben. Doch Paulus kann das mit Beispielen füllen. Grundvoraussetzung: Niemand soll sich über andere erheben und höher von sich denken, als es angemessen ist. Bleibt bescheiden und sucht das rechte Maß! So schreibt er und begründet und erklärt es mit dem Bild vom Leib: Denkt an den menschlichen Leib: Er bildet ein lebendiges Ganzes und hat doch viele Teile, und jeder Teil hat seine besondere Funktion. So ist es auch mit uns: Als Menschen, die zu Christus gehören, bilden wir alle ein unteilbares Ganzes; aber als Einzelne stehen wir zueinander wie Teile mit ihrer besonderen Funktion.  Wir haben ganz verschiedene Gaben, so wie Gott sie uns in seiner Gnade zugeteilt hat. Und dann folgen die Beispiele, wie unterschiedlich jeder und jede sich einbringen kann: Einige sind befähigt, Weisungen für die Gemeinde von Gott zu empfangen; was sie sagen, muss dem gemeinsamen Bekenntnis entsprechen. Andere sind befähigt, praktische Aufgaben in der Gemeinde zu übernehmen; sie sollen sich treu diesen Aufgaben widmen. Wer die Gabe hat, als Lehrer die Gemeinde zu unterweisen, gebrauche sie. Wer die Gabe hat, andere zu ermahnen und zu ermutigen, nutze sie. Wer Bedürftige unterstützt, soll sich dabei nicht in Szene setzen. Wer in der Gemeinde eine Verantwortung übernimmt, soll mit Hingabe bei der Sache sein. Wer sich um Notleidende kümmert, soll es nicht mit saurer Miene tun.

Es erscheint so einfach und dennoch: Es bleibt dabei; wir wissen, dass der Gottesdienst im Alltag uns immer wieder an unsere Grenzen führt. Doch genau das haben wir auszuhalten. Und keine einfachen Antworten zu suchen, wenn das Leben nicht so ist, wie wir es jeweils gerne hätten. Es gibt keine einfachen Antworten!

Außer von Kindern. Und die haben eine ganz andere Dimension. Mir ist es mal erzählt worden. Vor ein paar Jahren war das. Aus einem Kindergarten. Wo man über die Weisen aus dem Morgenland redete. Aus denen inzwischen die 3 heiligen Königen geworden sind. Die immer um den 6. Januar herum unterwegs sind. Seit 1959. Von Haustür zu Haustür zu gehen. Den Segen Gottes zu bringen. Christus mansionem benedicat: Christus segne dieses Haus. Caspar, Melchior und Balthasar bringen die Segensgrüße. Und sammeln für Kinder dieser Welt. Wie gesagt, seit dem 6. Januar 1959 findet diese Sternsingeraktion statt. Und die Erzieherin fragt im Morgenkreis in diesem Kindergarten, was denn die Kinder selbst davon wissen. Einige können etwas erzählen. Dass da Geld gesammelt wird für arme Kinder in der ganzen Welt. Und dass die gar nichts haben. Die Erzieherin bestätigt das und fügt einige Vergleiche hinzu. „Ja, diesen Kindern geht es nicht so gut wie euch. Die können sich nicht alles leisten. So wie ihr. Die haben auch nicht jeden Tag etwas zu essen wie ihr. Und können auch nicht überall hinkommen. Nein!“ — Was will sie? Den Kindern etwas nahe bringen oder ihnen ein schlechtes Gewissen bereiten? Und jetzt kommt die einfache Antwort der Kinder: Das erste Kind: „Aber warum kommen die Kinder dann nicht zu uns? Wir haben doch alles.“ Das zweite: „Ja, wir haben genug zu essen und zu trinken.“ Und ein drittes Kind: „Wir haben auch Autos. Da können sie überall hinfahren.“  — Einfache Antworten, sind nicht immer leicht umzusetzen. Aber trotzdem: Kindermund tut Wahrheit kund. Und denken wir daran, was ganz am Anfang diesen virtuellen Gottesdienst eingeleitet hat. Paulus hat uns auch das mit auf den Weg gegeben: "Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.“ Amen

Und der Friede Gottes, der viel, viel höher ist als unsere menschliche Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.


Fürbitten und Vaterunser

Unterschiedlich sind unsere Gaben und Begabungen. Unterschiedlich, das, was wir in unsere Gemeinschaft einbringen. So unterschiedlich wie die Handelnden in den Geburtsgeschichten. Nach dem 6. Januar sind viele Krippen wieder in den Schrank gestellt worden. Erst am Ende dieses Jahres holen wir sie wieder raus. Ein letztes Mal beziehe ich mich im Gebet darauf, angelehnt an Worte aus dem hessischen Zentrum Verkündigung:

Guter Gott, mit dem Kind in der Krippe bitten wir für uns alle, in allen Lebenssituationen, auch, wo es uns nicht gut geht. Für alle Kranken bitten wir dich, die keine Heilung finden.
Für die Trauernden bitten wir dich, die Trost suchen. Sei du das Licht in der Dunkelheit.

Mit Maria und Joseph bitten wir dich, Gott,
für die Kinder, die wir aufwachsen sehen: Gib ihnen gute Begleitung von Erwachsenen, die ihnen Wege zeigen und ihnen auch treu bleiben, wenn sie eigene Wege gehen.

Mit den Hirten bitten wir dich für alle, die am Rand stehen, die ausgeschlossen werden und keine Chance haben. Für Menschen, die gern Arbeit hätten und keine finden, für Menschen, die in Abhängigkeiten leben. Lass uns hinsehen und hören,
was sie brauchen und wie wir einander helfen können.

Mit den Königen bitten wir dich für alle, die auf der Suche sind. Für alle, denen wir in der Kirche die Antwort auf ihre Fragen schuldig bleiben. Für alle, die Macht haben in Wirtschaft und Politik und Wissenschaft: dass sie auf ihr Gewissen hören und das Wohl aller im Auge haben.  

Gemeinsam beten wir miteinander und füreinander das Gebet, das du uns zu beten lehrtest:

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.


Segen

 

Lied 441, 1.3+8 Du höchstes Licht

1) Du höchstes Licht, du ewger Schein, du Gott und treuer Herre mein, von dir der Gnaden Glanz ausgeht und leuchtet schön so früh wie spät.

3) Er ist das Licht der ganzen Welt, das jedem klar vor Augen stellt den hellen, schönen, lichten Tag, an dem er selig werden mag.

8) O Sonn der Gnad ohn Niedergang, nimm von uns an den Lobgesang, auf dass erklinge diese Weis zum Guten uns und dir zum Preis.

(Text Johannes Zwick 1545  Melodie 15. Jh., geistlich Böhmische Brüder 1544)

 

10.01.2021