Danke an alle Ehrenamtlichen

Jetzt ist doch eingetreten, was niemand gewollt oder vor einem Jahr noch gedacht hätte. Neben dem Ausfall wichtiger Gottesdienste im vergangenen Jahr und in den letzten Wochen - Konfirmationsjubiläum, Konfirmation, Weihnachten oder Fasching - um nur einige zu nennen - musste nun doch auch das Ehrenamtsfest abgesagt werden.

 

Wir Hauptamtlichen waren darüber ganz besonders traurig, weil dieser Tag doch immer eine gute Gelegenheit bietet, für die umfangreiche Arbeit zu danken und allen Ehrenamtlichen einen Tag zu schenken, an dem sie sich zurücklehnen und verwöhnen lassen können.

 

Im letzten Gemeindebrief haben wir noch davon gesprochen, das Fest auf den Sommer zu verschieben. Im Moment wissen wir nicht, ob wir diesen Plan einhalten können.

 

Wir haben dennoch unser ganz aufrichtiges Dankeschön an alle weitergegeben, die in unserer Gemeinde so aktiv waren. Wenn wir darüber sprechen, an wen wir da auf jeden Fall denken müssen, wird die Liste immer länger als vorher erwartet. Menschen, die die Gruppenstunden vorbereiten und anbieten, andere, die das gottesdienstliche Leben auf unterschiedliche Art und Weise bereichern, so viele, die den Gemeindebrief austragen oder bei Festen da sind, schon im voraus wie bei der Durchführung selbst und und und ...

 

Ja, es sind sehr viele, die diese Gemeinde am Leben halten, auch wenn durch Corona im Moment alles auf dem Kopf steht.

 

Wer weiß. Wenn wir die nächsten Monate weiterhin dieselbe Vorsicht walten lassen, wenn immer mehr Leute geimpft sind und vielleicht auch weitere Medikamente gefunden werden, die den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Wenn insbesondere allen Erkrankten die angemessene medizinische Versorgung zuteil wird und genügend Plätze auf den Intensivstationen zur Verfügung stehen und die Mitarbeitenden nicht mehr am Limit arbeiten müssen. Dann können wir wieder zu allen Aktivitäten zurückkehren, die unsere Kirchengemeinde ausmachen. Und das eine oder andere aus der Pandemiezeit nehmen wir dann als gute neue Idee mit in die Zukunft. Denn die Hoffnung: Die stirbt nie.

06.03.2021