Gottesdienstimpuls für den 1. Sonntag nach Trinitatis (6. Juni 2021)


Gottesdienstimpuls
  für den 1. Sonntag nach Trinitatis

             


Gott, der Herr sprach zu Jona, dem Sohn Amittais: „Mache dich auf und geh in die große Stadt Ninive und predige gegen sie; denn ihre Bosheit ist vor mich gekommen.“


Mit diesen Worten beginnt das Buch Jona im 1. Testament. In der Predigt rückt derselbe Jona in den Mittelpunkt. Und weil sein Erleben so viel aussagt - über uns Menschen, über unser Verhalten - deshalb rückt das gesamte Buch über ihn in den Mittelpunkt; in diesem virtuellen Gottesdienst, den wir wie alle unsere Gottesdienste feiern:

Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

An einer entscheidenden Stelle spricht Jona diese Worte, die auch zu einem Psalm gehören könnten:


Das Psalmgebet des Jona

Ich rief zu Gott in meiner Angst und er antwortete mir. Ich schrie aus dem Rachen des Todes, und du hörtest meine Stimme.

Du warfst mich in die Tiefe, mitten ins Meer, dass die Fluten mich umgaben. Alle deine Wogen und Wellen

gingen über mich, dass ich dachte, ich wäre von deinen Augen verstoßen, ich würde deinen heiligen Tempel nie mehr sehen. Wasser umgaben mich bis an die Kehle, die Tiefe umringte mich, Schilf bedeckte mein Haupt. Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich.

Aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, mein Gott! Als meine Seele in mir verzagte,

gedachte ich an dich, und mein Gebet kam zu dir

in deinen heiligen Tempel.

Die sich halten an das Nichtige, verlassen ihre Gnade. Ich aber will mit Dank dir Opfer bringen. Meine Gelübde will ich erfüllen. Hilfe ist bei Gott.

Ehre sei dir, Gott.


♫ Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen ♫


Schuldbekenntnis

Gott, was ist wesentlich in unserem Leben? Was brauchen wir? Was lässt uns atmen? Unterschiedlich sind die Antworten auf diese Fragen. Lass uns immer wieder innehalten und genau darüber nachdenken. Über uns, über  dieses Leben. Das du uns schenkst. Uns allen. Keiner muss alleine im Mittelpunkt stehen. Gott, erbarme dich unser.

♫ Herre, Gott, erbarme dich, Christe, erbarme dich, Herre, Gott, erbarme dich ♫


Gebet

Gott, Menschen haben viele Wege beschritten. In Licht und in Dunkelheit, mit dir an ihrer Seite, vertrauend. Auch mit Sorgen und Ängsten vor den Aufgaben, die du ihnen anvertraut hast.

Öffne unsere Ohren und Herzen für ihre Geschichten, dass wir uns auf ihre Spur setzen, ihnen und dir zu begegnen, an diesem Tag, an jedem Tag und in Ewigkeit. Amen


Lesung Jona 1, 1- 6

Das Wort Gottes kam zu Jona, dem Sohn des Amittai: „Auf! Geh nach Ninive und rede ihr ins Gewissen! Ihr böses Tun ist mir zu Ohren gekommen.“

Da machte sich Jona auf den Weg, aber: genau in die andere Richtung. Er wollte vor Gott fliehen. Als er in die Hafenstadt Jafo kam, lag dort ein Schiff, das nach Tarsis, an die Südküste Spaniens fuhr.

Jona zahlte den Fahrpreis und stieg ein, um mit den Seeleuten nach Tarsis zu gelangen. So glaubte er, Gott zu entkommen.

Doch Gott ließ einen starken Wind losbrechen, der über das Meer fegte. Der Sturm wurde immer stärker, und das Schiff drohte auseinander zu brechen. Die Matrosen fürchteten sich und schrien um Hilfe, jeder betete zu seinem eigenen Gott.

Dann begannen sie, die Ladung über Bord zu werfen, um das Schiff zu entlasten.

Jona aber war nach unten in den Frachtraum gestiegen. Er hatte sich hingelegt und war eingeschlafen. Da ging der Kapitän zu ihm hinunter und sagte: „Wie kannst du nur schlafen? Auf! Bete zu deinem Gott! Vielleicht ist er der Gott, der uns retten kann. Dann müssen wir nicht untergehen!“


Erläuterung

Da geschieht ja schon einiges in diesen ersten Sätzen des Jonabuches. Jona wird aufgefordert, etwas zu tun und entzieht sich, indem er einfach woanders hingeht. Löschen durch Ignorieren könnte man das nennen. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Zumindest nimmt er die Ansage Gottes schon ernst. Ansonsten würde er nur so tun als hätte er nichts gehört. Aber genau das macht er nicht. Er flieht ans andere Ende der Welt. Für Jona war Spanien damals  das Ende der Welt. Weiter konnte man nicht fliehen. Ja, er nahm die Ansage sehr ernst.

Und dann diese Überfahrt, die der gute Jona beinah verschlafen hätte. Er hatte ja auch einen weiten Weg hinter sich bis zur Hafenstadt, wo er in das Schiff nach Spanien stieg. Wahrscheinlich hätte er gar nichts gemerkt, wenn der Kapitän ihn nicht wachgerüttelt hätte. Oder doch? Die weiteren Ereignisse werden darüber Auskunft geben. Jetzt musste er erst den ganzen Ärger des Kapitäns zu spüren bekommen. Der wohl schon ahnte, was helfen könnte. „Bete zu deinem Gott! Vielleicht ist er der Gott, der uns retten kann. Dann müssen wir nicht untergehen!“ In der großen Not führt er keine theologischen Debatten. Keinen Glaubenskrieg zettelt er noch zusätzlich an. „Vielleicht kann dein Gott uns retten.“ Beeindruckend.

Dem Kapitän geht’s um die Rettung aller auf dem Schiff. Den Matrosen schwebt was anderes vor:


Lesung Jona 1, 7

Die Matrosen sagten zueinander: „Auf! Lasst uns Lose werfen! Sie werden uns sagen, wer schuld daran ist, dass dieses Unglück uns trifft!“

Also ließen sie das Los entscheiden, und es traf Jona.


Erläuterung

Die Schuldfrage war also geklärt. Was geht Ihnen durch den Kopf. Wie werden die Matrosen jetzt handeln? Wenn man schon daran glaubt, dass man mit diesem Losverfahren den Schuldigen rausfinden kann. Dann ist doch wohl klar, welche Reaktion dann nur folgen kann. Oder?


Lesung Jona 1, 8 - 11

Da fragten die Matrosen ihn: „Sag uns doch: Wer ist schuld an diesem Unglück? Bist du es? Was ist dein Beruf? Woher kommst du? Wo bist du zu Hause? Aus welchem Volk stammst du?“

Jona antwortete ihnen: „Ich bin ein Hebräer. Ich verehre den Herrn, den Gott des Himmels. Er hat das Meer und das Festland geschaffen.“

Da ergriff die Männer große Furcht und sie sagten zu ihm: „Was hast du nur getan!“ Denn die Männer hatten von seiner Flucht erfahren. Er hatte ihnen erzählt, dass er vor dem Herrn floh. Sie fragten ihn: „Was sollen wir mit dir tun, damit sich das Meer beruhigt und uns verschont?“ Denn die See tobte immer wilder.


Erläuterung

Jetzt ist es doch raus. Jetzt werden sie ernst machen machen mit ihm. Er hat es verschuldet. Also muss er jetzt auch die Konsequenzen tragen. Oder?


Lesung Jona 1, 12 - 15a

Da sagte Jona zu ihnen: „Nehmt mich und werft mich ins Meer! Dann wird es sich beruhigen und euch verschonen. Denn ich weiß, dass es allein meine Schuld ist, dass ihr in dieses Unwetter geraten seid.“

Die Matrosen aber versuchten, mithilfe der Ruder das Festland zu erreichen. Doch sie schafften es nicht, denn die See tobte immer wilder gegen sie.

Da schrien sie zu Gott und beteten: „Ach, Gott. Lass uns nicht untergehen, wenn wir diesen Mann jetzt ins Meer werfen! Gib uns nicht die Schuld an seinem Tod! Denn du bist der Herr! Wie es dein Wille war, so hast du es getan.“ Dann packten sie Jona und warfen ihn ins Meer.


Erläuterung

Ja, ich sagte ja schon zu Beginn, in dieser Jona-Erzählung steckt so viel Überraschendes. Es sind nicht die Matrosen, die die Konsequenz ziehen. Du hast Schuld auf dich geladen. Sieh zu, wie du alleine damit fertig wirst. Das Gegenteil tun sie. Sie versuchen Jona zu retten trotz seiner Schuld. Sie stehen ihm bei, versuchen ans Ufer zu rudern. Und sehen dann erst keine andere Möglichkeit als dem Ratschlag Jonas zu folgen.

Was dann geschah, wissen wir:


Lesung Jona 1, 15b  - 2, 1

Sofort beruhigte sich die See und hörte auf zu toben.

Und Gott schickte einen großen Fisch, der Jona verschlang. Und Jona war drei Tage und drei Nächte lang im Bauch des Fisches.


Erläuterung

Drei Tage und drei Nächte. Kein Wunder, dass manch einer später einen Zusammenhang herzustellen versuchte, wo es gar keinen Zusammenhang gab. Zumindest war aber Jona doch drei Tage wie im Reich des Todes. Hier sagte er die Worte, die wir zu Beginn hörten. Diese Sätze, die sich wie ein Psalmwort ausnahmen. Beeindruckende Worte. Jona hatte ganz offensichtlich seine Lehre gezogen. Nach drei Tagen hatte er sein Leben wieder, denn:


Lesung Jona 2, 11

Da befahl Gott dem Fisch, Jona an Land zu bringen. Dort spuckte der Fisch ihn aus.


Erläuterung

An dieser Stelle endet der für den heutigen Gottesdienst vorgesehene Predigttext. Das Jonabuch allerdings geht weiter. Doch zunächst schließe ich mit dem Hallelujavers und dem daran anschließenden Bekenntnis zu unserem  Glauben.

Halleluja. Deine Zeugnisse sind gerecht in Ewigkeit; unterweise mich, so lebe ich. Halleluja.


♫ Halleluja ♫


Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.


Lied 365 Von Gott will ich nicht lassen

1) Von Gott will ich nicht lassen, denn er lässt nicht von mir, führt mich durch alle Straßen, da ich sonst irrte sehr.
Er reicht mir seine Hand, den Abend und den Morgen tut er mich wohl versorgen, wo ich auch sei im Land.

2) Auf ihn will ich vertrauen in meiner schweren Zeit; es kann mich nicht gereuen, er wendet alles Leid. Ihm sei es heimgestellt; mein Leib, mein Seel, mein Leben sei Gott dem Herrn ergeben, er schaff’s, wie’s ihm gefällt.

8) Das ist des Vaters Wille, der uns geschaffen hat. Sein Sohn hat Guts die Fülle erworben uns und Gnad.  Auch Gott der Heilig Geist im Glauben uns regieret,  zum Reich der Himmel führet. Ihm sei Lob, Ehr und Preis!

(Text Ludwig Helmbold 1563/Nürnberg 1569   Melodie Lyon 1557/Heinrich Schütz 1628)


Ein paar Gedanken zum 1. Sonntag nach Trinitatis

Ich sagte es bereits: Die Geschichte Jonas ging weiter. Nach seiner Rettung aus dem Fisch wurde er ein zweites Mal aufgefordert, nach Ninive zu gehen. Den Bewohnerinnen und Bewohnern dieser Stadt ins Gewissen zu reden. Und jetzt machte er sich tatsächlich auf,  folgte dem Wort Gottes und kam in diese für damalige Verhältnisse ungeheuer große Stadt. „Noch 40 Tage, dann wird Ninive zerstört!“ So sagte er es ihnen. 40 Tage. Schon wieder eine Zahl mit besonderer Bedeutung. 40 Jahre hatten die Israeliten die Wüste durchwandert. 40 Tage hatte Jesus gefastet und sich den Versuchungen gestellt. „40 Tage, dann wird Ninive zerstört!“ Und das nicht für möglich gehaltene geschieht:

Die Leute von Ninive besinnen sich, rufen ein Fasten aus, ziehen Trauerkleider als Zeichen ihrer Buße an, alle ohne Ausnahme. Auch der König steigt vom Thron und fordert alle zur Umkehr auf, sagt: „Wer weiß, vielleicht ändert Gott seinen Beschluss. Vielleicht tut ihm seine Drohung noch leid und er lässt ab von seinem glühenden Zorn. Dann müssen wir nicht untergehen!“

Und tatsächlich: Gott beschließt, seine Drohung nicht wahr zu machen. Ja. Mission geglückt. Jona kann zufrieden sein. Aber weit gefehlt. Derselbe Jona, dem die Matrosen helfen wollten, der aus dem Leib des Fisches gerettet wurde. Derselbe Jona wird zornig. Er ärgert sich, dass Gott genau das tut, was er befürchtet hat. Er ist nicht der rächende Gott. Er ist der gnädige Gott. Voller Zorn verlässt er Ninive, will noch abwarten, ob sich Gott vielleicht doch noch besinnt und die Stadt seinen Zorn spüren lässt.

Er wartet und wartet. Es wird heiß. Gott lässt ihm eine schnell wachsende, großblättrige Staude wachsen, über seinen Kopf empor. Sie spendet ihm Schatten. Doch die Freude Jonas über dieses Gewächs ist nur kurz. Genauso wie Gott sie für ihn wachsen ließ, lässt er sie noch vor der aufgehenden Sonne wieder eingehen. So brannte Jona die Sonne auf den Kopf, dass er fast die Besinnung verliert. Sich den Tod sogar wünscht: „Ich will lieber tot sein als weiterleben.“ Und genau an dieser Stelle, in dem darauf folgenden Gespräch wird deutlich, dass Gott niemals von einem Menschen vereinnahmt werden kann. Jonas Denken offenbart sich als zutiefst menschlich. Gottes Handeln geht weit darüber hinaus.

Gott fragt Jona: „Hast du recht, dass du so zornig bist, weil die Pflanze verdorrt ist?“ Jona bejaht diese Frage: „Ja, ich habe recht, dass ich so zornig bin und mir den Tod wünsche!“

Da sagte Gott zu Jona: „Die Pflanze tut dir leid. Dass sie abgestorben ist, macht dich zornig. Doch du hast keine Mühe mit ihr gehabt und sie auch nicht großgezogen. Sie wuchs über Nacht und verdarb über Nacht. Und jetzt frage ich dich: Sollte Ninive mir nicht leidtun – eine große Stadt mit mehr als 120.000 Menschen? Die alle nicht wissen, was links und was rechts ist? Dazu kommen noch die vielen Tiere.“


Nichts anderes sagt er. Nichts antwortet Jona. Die Geschichte endet mit genau diesem Satz. Das ist der Schlusssatz des Buches Jona. Ungewöhnlich. Oder? Die Fragen, die Gott stellt, sind rhetorische Fragen. Sie bedürfen keiner Antwort. Jona weiß es. So füge ich nun an dieser Stelle auch nichts weiter hinzu.

Wir kennen die Antwort ja doch auch. Amen. Und der Friede Gottes, der viel höher ist als alle unsere menschliche Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen!


Gebet und Vaterunser

Gott, im Vertrauen auf deine Begleitung in Ewigkeit bitten wir dich: Lass uns immer wieder spüren, wie wir in unserem Leben und weit darüber hinaus bei dir immer gut aufgehoben sind.

Gott, im Vertrauen auf Deine Zukunft bitten wir Dich um Weisheit und Wagemut,
im Vertrauen auf Deinen Frieden bitten wir Dich um  Beherztheit und Güte,
im Vertrauen auf Deine Gerechtigkeit bitten wir Dich um klare Worte und Verständnis,
im Vertrauen auf Deine Liebe bitten wir Dich um Zuversicht, Hoffnung und Geduld,
im Vertrauen auf Dich beten wir gemeinsam:

Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.


Segen
Gott: segne uns und behüte uns; lasse dein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig; erhebe dein Angesicht über uns und gib uns und dieser Welt Frieden.


Lied 382 Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr

1. Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr; fremd wie dein Name sind mir deine Wege. Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott; mein Los ist Tod, hast du nicht andern Segen? Bist du der Gott, der Zukunft mir verheißt? Ich möchte glauben, komm mir doch entgegen.

2. Von Zweifeln ist mein Leben übermannt, mein Unvermögen hält mich ganz gefangen. Hast du mit Namen mich in deine Hand, in dein Erbarmen fest mich eingeschrieben? Nimmst du mich auf in dein gelobtes Land? Werd ich dich noch mit neuen Augen sehen?

 


3. Sprich du das Wort, das tröstet und befreit und das mich führt in deinen großen Frieden. Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt, und lass mich unter deinen Kindern leben. Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst. Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete.

(Text Lothar Zenetti 1973   Melodie Bernard Huijbers 1961)

 

06.06.2021