Lernen mit Hand, Herz und Verstand

(Leitsatz Heinrich Pestalozzi)

In Anlehnung an das Zitat des Vaters der Reformpädagogik arbeitet die evangelische KiTa Sonnenblume mit der Projektmethode, welche Kinder dabei unterstützt, Erfahrungen aus erster Hand zu erwerben und mit allen Sinnen die Welt zu erkunden. Das aktuelle Projektthema der alterserweiterten Gruppe lautet „Meine fünf Sinne“. Zusammen mit den Kindern erkunden wir spielerisch und sachlich jeden der fünf Sinne des Menschen. Das Ziel des Projekts ist es, dass sich die Kinder als Experten dieses Themas begreifen und um Zeit und Raum zu erhalten, durch Einsichten nachhaltig zu lernen. Die anstehende Adventszeit ist reichhaltig an vielseitigen Sinneseindrücken, die den Kindern die Chance gibt, über die Räumlichkeiten der Einrichtung hinaus ihre bisherigen Einsichten und Erkenntnisse zu vertiefen und zu erweitern.

Zaneta Angermüller

 

 

 

 

 

 

Die spielerische Umsetzung des Hörsinnes in Form eines Hörmemorys.

Experimentelle Umsetzung  des Sehsinns mit Hilfe von Lebensmittelfarbe,Schaum und Wasser.


11.12.2017

 

Projekt zum Thema "Farben" in der Ev. KiTa Sonnenblume

 

Liebe Gemeindemitglieder,


im Rahmen meiner fachpraktischen Ausbildung zur Erzieherin führe ich mit den Kindern ein Projekt zum Thema "Farben" durch.


Farben wirken auf unsere Sinne und beeinflussen die Gefühle. Grundprinzipien der Farbenlehre sind das Farbensehen und die Farbmischungen. Die Farben Rot, Blau und Gelb sind die Primärfarben. Aus ihnen kann man weitere Farben mischen.

 

Die Kinder lieben es, zu malen und zu experimentieren. Sie haben großen Wissensdurst und viel Spaß an diesem Projekt.

Ich lege großen Wert auf eine ganzheitliche Förderung. Wir machen gezielte Aktivitäten, in denen die sieben Bildungsbereiche angesprochen werden. Wir experimentieren mit Farben, probieren verschiedene Maltechniken aus, tanzen mit bunten Tüchern, bereiten verschiedene Speisen zu, wir lesen Farbbücher, machen verschiedene Bewegungsangebote und vieles mehr. Ich möchte mit diesem Projekt erreichen, dass die Kinder ihr Sachwissen über Farben erweitern und erkennen, wie vielfältig dieses Thema ist.


Ziel des Projektes ist mitunter auch, das einzelne Kind in der Gemeinschaft wahrzunehmen. Jede und jeder hat einen Platz und ist wichtig für die Gesellschaft. Gemeinsam sind wir eine Einheit. Die Kinder begreifen, dass jeder Mensch etwas Besonderes ist. Am Ende des Projektes führen wir eine Vernissage durch, bei der die Kinder ihre Kunstwerke vorstellen können. So kann man sie individuell wertschätzen!


Ihre Samira Scalise, Erzieherin im Anerkennungsjahr

 

06.02.2017

 

Projekt "Wir sind alle Kinder dieser Welt"

 

Liebe Kinder und liebe Eltern, liebe Gemeindemitglieder,   

 

mein Name ist Marion Belzer und seit dem 1. September 2015 absolviere ich im Rahmen meiner Ausbildung zur Erzieherin ein einjähriges Berufspraktikum in der Evangelischen Kindertagesstätte „Sonnenblume“ in Fechingen. 

 

Im Laufe der letzten Monate habe ich zusammen mit den Kindern und Eltern das Projekt „Wir sind alle Kinder dieser Welt“ umgesetzt. Es begann alles mit der Gestaltung einer Weltkarte, auf der die Kinder ihre verschiedenen Herkunftsländer entdecken konnten. Im Verlauf des Projektes konnten wir einzelne Länder und ihre Unterschiede kennenlernen. 

 

Mit dem Ziel, den Horizont der Kinder zu erweitern und ihnen die verschiedenen Kulturen näher zu bringen, konnten sich auch speziell die Eltern der Einrichtung einbringen und das Projekt mit wertvollen Beiträgen aus dem eigenen Herkunftsland bereichern.

 

Darüber hinaus entdeckte ich gemeinsam mit Kindern und Eltern, wie vielfältig unsere Einrichtung ist. Angefangen bei den verschiedenen Nationen konnte ich im Laufe des Projektes erfahren, dass wir uns auch aufgrund unserer vielfältigen Persönlichkeiten, durch Interessen und Fähigkeiten, gegenseitig ergänzen und bereichern können.

 

Mein Grundgedanke war die Inklusion im weitesten Sinne, dabei konnten wir gemeinsam entdecken, dass nicht nur unsere Herkunft wichtig für die Entwicklung eines Kindes ist.

 

Viel wichtiger ist, dass ein Mensch sich im Laufe seines Lebens entwickelt und ganz viele Facetten hat. Die Persönlichkeit eines Menschen definiert sich nicht über die Abstammung, sondern ist eher das Ergebnis seiner Entwicklung. Zu dieser Entwicklung gehören somit nicht nur die Gene und das familiäre Umfeld oder die Nationalität. Ein Mensch lebt in einer Gesellschaft mit Familie, Freunden, Schule, Arbeit, etc. und eben in dieser Gesellschaft entwickelt sich jeder Mensch zum Individuum.

 

Jeder Mensch ist nicht nur das Ergebnis seiner Abstammung. Man ist Teil der Gesellschaft in die man hineinwächst. Teil einer Familie, dazu gehören nicht nur Mutter, Vater, Geschwister etc., sondern Familie kann man auch bei Freunden finden und man kann sich eben dementsprechend entwickeln.

 

Über die Vielfalt der Nationen, welche Grundgedanke des Projektes war, kamen wir am Ende zur Vielfalt jeder einzelnen Persönlichkeit. Die Welt in der wir Leben ist bunt und genauso sollen sich unsere Kinder entfalten und entwickeln können!

 

Ich freue mich auf weitere Ansätze in Zusammenarbeit mit den Kindern und Eltern, den Kolleginnen sowie der Gemeinde Brebach-Fechingen. 

 

Ganz herzliche Grüße    

 

Marion Belzer 

 

06.03.2016

 

Projekt "Theater"

 

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Eltern, im Rahmen meiner Ausbildung zur Erzieherin starte ich mit den Kindern ein Projekt, und zwar wird sich alles rund um das Thema „Theater“ drehen. Jetzt fragen Sie sich vielleicht, was ein Projekt überhaupt ist und warum gerade Theater? In einem Projekt findet über einen längeren Zeitraum eine Auseinandersetzung mit einem Thema statt.

Ausgangspunkt von Projekten ist in der Regel eine Thematik, die die Kinder besonders beschäftigt. Jetzt können Sie sich vermutlich schon denken, wie das Thema „Theater“ zustande kam. Diese Idee entstand nicht in den Köpfen der Erzieherinnen, sondern die Kinder haben den Anstoß dafür gegeben. Einige Kinder beschäftigen sich nun schon seit Wochen mit Theaterspielen, sie überlegen sich Geschichten, verkleiden sich und die gesamte Krippenlandschaft wird zur Bühne umfunktioniert. Ein Schwerpunkt der Projektarbeit ist die Partizipation der Kinder. Daher wählen sie nicht nur das Thema selbst aus, sondern sie werden auch an der Planung beteiligt. Die Kinder haben eine spannende Geschichte verfasst, aus der ein Stabpuppen-Theaterstück entstehen wird. Sie handelt von der Prinzessin Wunderschön, die mit Hilfe ihres Einhorns Schneeflöckchen, dem König Blitzeblank und dem mutigen Frosch Quark-Quark die Zahn-Fee aus den Fängen des gefürchteten Räubers Federbart befreit. Selbstverständlich werden wir unser Theaterstück bald aufführen. Wenn Sie dabei sein möchten, melden Sie sich bei uns in der KiTa. Demnächst startet der „Vorverkauf“ der selbstgebastelten Eintrittskarten. Wir freuen uns auf viele Eltern und andere interessierte Gäste.       

Eva Klär

22.03.2015

Gemeinsam spielen und lernen

Die Arbeitsstelle für Integrationshilfen unterstützt Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder einer Behinderung in der Kindertagesstätte

Mit ernstem Gesicht, den Kopf an ihre Mama gedrückt, steht Mona in der Tür zum Gruppenraum des Kindergartens. „Mona ist da!“, ruft ein Junge. Seit zweieinhalb Jahren geht die Sechsjährige mit 23 anderen Kindern zwischen drei und sechs Jahren in den Kindergarten. Äußerlich unterscheidet sich Mona nicht von ihren Spielkameraden. Aber sie benötigt bei vielen alltäglichen Abläufen Hilfe. Sie spricht oft unverständlich und kann ihre Bedürfnisse und Wünsche weniger gut in Worte fassen. Mona hat eine angeborene Stoffwechselerkrankung, die ihre Wahrnehmungs- und Handlungsfähigkeit einschränkt.

 

Deswegen haben sich ihre Eltern an die Arbeitsstelle für Integrationshilfen im Elementarbereich (AfI) in Völklingen gewandt.

 

„Eltern, die für ihre Kinder eine Unterstützung in der Kindertagesstätte wünschen und auch Erzieherinnen, die ein Kind mit erhöhtem Förderbedarf betreuen, können sich an uns wenden“, sagt AfI-Leiterin Astrid Steiner-Deletz.

 

In Gesprächen mit Monas Eltern und den Erzieherinnen im Kindergarten ermittelten die Mitarbeiterinnen der AfI den notwendigen Unterstützungsbedarf für Mona und beantragten für sie eine zusätzliche pädagogisch-therapeutische Unterstützung im Kindergarten. Eine Integrationspädagogin betreut dort jetzt das Mädchen, unterstützt und fördert sie. So kann Mona wie alle Kinder den Regelkindergarten in ihrem Wohnort besuchen.

 

„Aufgabe der Mitarbeiterin der AfI ist es, das Kind individuell im Gruppengeschehen zu fördern und die soziale Integration zu stärken. Unsere pädagogische Arbeit ist daher prinzipiell in den Kita-Alltag eingebettet. Stärken, Fähigkeiten und Interessen sollen erkannt und gestärkt werden“, erläutert Astrid Steiner-Deletz die Zielsetzung der AfI. „Wir stehen allen Eltern und kirchlichen Kitas im Regionalverband Saarbrücken zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an!“

 

Die AfI ist eine ökumenische Einrichtung. Träger sind das Diakonische Werk an der Saar gGmbH und der Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung e.V. Die AfI betreut Kinder, die noch nicht schulpflichtig sind, eine Kindertagesstätte besuchen und heilpädagogische Leistungen benötigen. Sie ist für alle kirchlichen Kindergärten im Regionalverband Saarbrücken zuständig.

 

Im Team der AfI Völklingen arbeiten pädagogische Fachkräfte, wie z. B. Erzieherinnen mit integrations- oder inklusionspädagogischer Zusatzausbildung oder auch Sozialpädagogen und –arbeiter.

 

Für ein weiteres pädagogisch-therapeutisches Angebot für Kinder von 0 bis 6 Jahren ist die Interdisziplinäre Frühförderstelle (IFF) in Saarbrücken-Burbach zuständig. Sie wurde 2011 vom Diakonischen Werk an der Saar gGmbh, Caritasverband Saarbrücken und Umgebung e.V. und dem Verein Miteinander Leben Lernen e. V. gegründet. Ziel der Frühförderung ist es Entwicklungsverzögerungen frühzeitig zu erkennen und die kindliche Entwicklung zu fördern. Dies geschieht über einen engen Austausch zwischen medizinisch-therapeutischen und pädagogischen Fachkräften. Die Frühförderin arbeitet eng immer mit den Eltern zusammen. Die Förderung findet entweder zu Hause, in der vertrauten Umgebung des Kindes oder auch in den Räumen der Interdisziplinären Frühförderstelle oder in der Kindertagesstätte statt.

 

Ziel beider Maßnahmen ist die größtmögliche Teilhabe des Kindes in seinen Lebensumfeldern. Beide Maßnahmen sind für die Eltern kostenfrei.

 

Kontakt:

Arbeitsstelle für Integrationshilfen im Elementarbereich (AfI)

Poststraße 50

66333 Völklingen

Telefon 06898 984225

 

Interdisziplinäre Frühförderstelle (IFF)

Im Füllengarten 99

66115 Saarbrücken

Telefon 0681 75590471

 

Das DIAKONISCHE WERK AN DER SAAR, gGmbH, (DWSAAR) ist eine Gesellschaft der evangelischen Kirchenkreise Saar-Ost und Saar-West und zugleich der evangelische Wohlfahrtsverband an der Saar. Das DWSAAR bietet in rund 100 Einrichtungen im ganzen Saarland Menschen Hilfe und Beratung in allen persönlichen Notlagen an. Gefährdete und benachteiligte Familien, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderungen, sozial Benachteiligte, alte und pflegebedürftige Menschen sowie ihre Angehörigen werden betreut, begleitet, unterstützt und ausgebildet. Als kirchliche Einrichtung ist das DWSAAR der Partner evangelischer Kirchengemeinden im Saarland bei sozialen Fragestellungen.

 

 

Pressemitteilung des Diakonischen Werkes an der Saar.

21.09.2014

Schwerpunkt Sprache und Integration

 

Seit Mai 2012 verstärkt Frau Stephanie Petersen das Team als Sprachexpertin mit 19,5 Std./Woche (mit einer halben Stelle). Finanziert wird dies durch das Bundesprogramm „Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-KiTas Sprache und Integration“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

Spracherwerb ist der Schlüssel für die Integration in das gesellschaftliche Leben und der Grundstein für den späteren Erfolg in Bildung und Beruf. Sprache stellt einen grundlegenden Baustein in der kognitiven, sozial-emotionalen und motorischen Entwicklung dar.

 

Daher setzt das Bundesprogramm auf eine „alltagsintegrierte sprachliche Bildung“ in den Schwerpunkt-KiTas. Dies bedeutet eine umfassende systematische Unterstützung und Begleitung der natürlichen Sprachentwicklung der Kinder während ihrer gesamten Verweildauer in der KiTa.

 

Alltagsintegrierte sprachliche Bildung zeichnet sich dadurch aus, dass sie in bedeutungsvolles Handeln von Kindern und Erziehern eingebettet ist und in allen Situationen des Einrichtungsalltags ihre praktische Umsetzung findet. Sie schließt demnach sowohl alltägliche Routinesituationen (wie Malzeiten, Bring- und Abholzeiten usw.) als auch geplante und freie Spiel- und Bildungssituationen innerhalb und außerhalb der KiTa (wie Morgenkreis, Projekte, Ausflüge usw.) ein. Die Fachkräfte erkennen, initiieren und nutzen Interaktionsgelegenheiten, um den Dialog mit Kindern und der Kinder untereinander zu fördern.

 

(Fotos folgen)

19.07.2014

Kooperationsjahr KITA-Grundschule 2014

Im Rahmen des Kooperationsjahres KITA-Grundschule haben unsere Schulkinder 2014 die Schule in Ensheim besucht. Die "Drittklässler" haben unseren Kindergartenkindern die Schule und den Pausenhof gezeigt und dabei haben sich teilweise auch schon die Paten gefunden.

15.06.2014

„Wir reisen um die Welt“

So lautet unser derzeitiges Projekt in der Kita Sonnenblume, angeregt durch die vielen verschiedenen Nationalitäten, die in unserem Kindergarten zusammentreffen. „Wo liegt China?“, „Wo liegen die einzelnen Kontinente?“, „Warum gibt es unterschiedliche Weltkarten?“. Diesen Fragen sind wir in unseren ersten Projekttagen auf den Grund gegangen. Mit Atlanten und Globus ausgestattet suchten wir Länder, Kontinente und sogar berühmte Bauwerke.

In der Mäusegruppe entstand eine Projektecke, ein Tisch mit Globus und Atlanten und eine Wand, an der Bilder der einzelnen Kontinente angebracht sind. Sie wird mit fortschreitendem Projektverlauf noch erweitert werden. An der blauen Infowand können die Eltern den Verlauf des Projektes verfolgen. Wir freuen uns mit den Kindern die Welt zu erforschen.

 

23.02.2014